
Passagiere berichten von einem erschütternden Reiseerlebnis, geprägt von extremer Nachlässigkeit und verfallender Infrastruktur. Die Flotte besteht aus uralten, schlecht gewarteten Fahrzeugen – einige sollen angeblich 70 Jahre alt sein – die sichtbar verschmutzt sind, Schimmelgeruch ausströmen, unerträglichen Lärm verursachen und häufig mitten auf der Strecke technische Pannen haben. Trotz der prominenten Werbung für Klimaanlage, WLAN und Steckdosen funktionieren diese Annehmlichkeiten durchgehend nicht oder fehlen komplett. Klimasteuerungsausfälle sind besonders gravierend bei heißem Wetter; Passagiere auf 14-stündigen Fahrten leiden unter extremer Hitze ohne Linderung, wobei Reisende das Erlebnis als höllisch beschreiben. Das Gepäck kommt sichtbar verschmutzt aus den Gepäckbereichen, und die Sauberkeit der Kabine ist regelmäßig schlecht.
Professionalität des Personals ist praktisch nicht vorhanden. Fahrer verhalten sich häufig unhöflich, abweisend und unprofessionell; Passagiere berichten von vulgärer Sprache und verächtlichen Antworten auf angemessene Bitten. Die Zuverlässigkeit des Fahrplans ist stark beeinträchtigt, Verspätungen von über eineinhalb Stunden sind üblich. Besonders beunruhigend sind nicht angekündigte oder kurzfristige Routenänderungen – insbesondere Umstiege um 2 Uhr morgens in Uman – die Passagiere zwingen, in minderwertige Minibusse umzusteigen. Das Buchungssystem führt Kunden systematisch in die Irre, indem es wichtige Informationen über Umstiege und Routen verschweigt. Die Preise spiegeln nicht die Servicequalität wider. Die operative Herangehensweise des Carriers deutet auf eine grundsätzliche Gleichgültigkeit gegenüber der Sicherheit der Passagiere und dem Vertrauen der Verbraucher hin.
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